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Industrie 4.0
Industrie 4.0

Unsere Thesen zum Thema "Industrie 4.0"

  • Unsere Thesen zum Thema "Industrie 4.0" bzw. "Berufsbildung 4.0":

    • Die Digitalisierung der Wirtschaft und Arbeit stellt berufliche Bildung vor neue Herausforderungen.
    • Systemwissen, IT-Kompetenzen und interdisziplinäre Kompetenzen werden an Bedeutung gewinnen.
    • Systemwissen und Kompetenzen im Kontext von "Smart Factory", "Smart Home", "Smart Farming", "Smart Mobility" und "Smart Grid" lassen sich nicht mit Tafel und Kreide vermitteln, sondern erfordern die tätige Auseinandersetzung mit realen industrienahen Anlagen.
    • Um den Herausforderungen gerecht werden zu können, ist eine starke Vernetzung und Kooperation der Partner in der beruflichen Bildung notwendig.

Informationen zu Industie 4.0

  • Projekt "BBS fit für I4.0"

    Projekt "BBS fit für I4.0"

    Ziele und Arbeitsschwerpunkte:
    Im Mittelpunkt des Projekts stehen u.a. die folgenden Ziele:

    • Erweiterung und Modernisierung der an der BBS Brinkstraße bestehenden „Lernfabrik 3.0“ zu einer Smart Factory
    • Einführung und Nutzung des ERP-Systems „SAP ERP“ im Unterricht
    • Entwicklung eines berufsfeldübergreifendes Lernszenario und Lernarrangement für eine Smart Factory
    • Entwicklung von Lernsituationen im Kontext einer Smart Factory (z.B. für gewerblich-technische und kaufmännische Ausbildungsberufe)
    • Entwicklung und Beschaffung eines kostengünstigen Funktionsmodells Industrie 4.0
      ("Smart Factory Model")
    • Entwicklung von Fortbildungsangeboten für Facharbeiter 

    Kooperationspartner:
    Berufsbildende Schulen der Stadt Osnabrück am Schölerberg (BBS am Schölerberg)

    Projektzeitraum:
    Dezember 2016 bis März 2019

    Hintergrund:
    Um die niedersächsischen berufsbildenden Schulen in ihrer Rolle als Innovations- und Zukunftszentren im Bereich der Digitalisierung zu stärken, haben das Niedersächsische Kultusministerium und das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr den Startschuss für das Projekt „BBS fit für 4.0" gegeben.
    Hierzu werden an sechs Standorten mit insgesamt elf berufsbildenden Schulen so genannte „smart factories" eingerichtet. „Smart factories" sind dezentrale Lernwerkstätten, die den beteiligten Schulen sowie kleinen und mittleren Unternehmen vor Ort die Möglichkeit bieten, sich in einer modernen 4.0-Umgebung fortzubilden und miteinander zu vernetzen. Darüber hinaus sollen Auszubildende bestimmter gewerblich-technischer und kaufmännischer Berufe in und am Modell einer „smart factory" lernen und sich das Thema 4.0 in all seinen Facetten erschließen können. Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Einrichtung der „smart factories" mit insgesamt 1,5 Millionen Euro.
     

  • Excellence Initiative Industrie 4.0

    Excellence Initiative Industrie 4.0

    Im Rahmen einer Art „Projekt-AG“ bilden Auszubildende wesentliche Prinzipien des Produktionsprozesses in einer Smart Factory nach. Dabei kooperieren Fachinformatiker/innen, Mechatroniker/innen und Elektroniker/innen berufsübergreifend.

    Mehr Informationen: Excellence Initiative Industrie 4.0

  • Rückblick: Expertenforum "Industrie 4.0" an der BBS Brinkstraße im Jahr 2015

    Rückblick: Expertenforum "Industrie 4.0" an der BBS Brinkstraße im Jahr 2015

     
     

    Forum Mechatronik am 06.10.2015: Welche Facharbeiter brauchen wir?

    Eine Produktion, die sich weitgehend selbst organisiert, steuert und ihre Prozesse dabei auch noch optimiert: Das ist die Vision von Industrie 4.0. Werden in dieser Fabrik der Zukunft noch Menschen gebraucht? Das bejahten alle Experten, die am Forum Mechatronik an der BBS Brinkstraße teilnahmen. Welche Qualifikationen und Kompetenzen dazu Facharbeiter, Techniker und Meister benötigen und wie diese vermittelt werden können, stand im Mittepunkt der Diskussion.

     

    Die Veranstaltung fand auf Initiative der BBS Brinkstraße statt. Schulleiter Johannes Brockmeyer begrüßte 120 Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Berufsschulen, Hochschulen und Universitäten. Sogar Gäste aus China nahmen teil: Sie waren nach Niedersachsen gekommen, um sich über das System der dualen Berufsausbildung zu informieren. „Die Einführung von Industrie 4.0 stellt auch die berufliche Aus- und Weiterbildung vor neue Herausforderungen.“, sagte Brockmeyer. Die BBS Brinkstraße sei bestrebt, im Dialog mit den Ausbildungspartnern aus Industrie und Handwerk, frühzeitig die Anforderungen der digitalen Ökonomie in die Aus- und Weiterbildung aufzunehmen. Er dankte der Wachstumsregion Hansalinie für die finanzielle Unterstützung bei der Durchführung der Veranstaltung.

    Landrat Michael Lübbersmann brachte in seinem Grußwort zum Ausdruck, dass es ein zentrales Anliegen des Landkreises Osnabrück sei, die Bildungslandschaft zukunftsträchtig zu gestalten: „Die Förderung der beruflichen Aus- und Weiterbildung hat eine hohe Bedeutung für den Landkreis Osnabrück“, betonte er.
    Bundestagsmitglied Rainer Spiering hob hervor, dass in der Region Osnabrück drei Weltmarktführer aus dem Bereich Landmaschinentechnik beheimatet seien: „Das autonome Fahren von Landmaschinen ist schon heute Realität“, stellte er fest. Dies zeige, dass die Unternehmen der Region und deren Arbeitnehmer bereit für die Herausforderungen der Fabrik der Zukunft seien.

    Klemens Kalverkamp, Geschäftsführer der Schulz Systemtechnik GmbH in Visbeck, und Stephan Vollmer, Ingenieur bei Elster Kromschröder in Osnabrück, berichteten von ihren Praxiserfahrungen bei der Einführung von neuen Technologien im Zusammenhang mit Industrie 4.0. „Die vierte industrielle Revolution lässt sich am besten durch kleine evolutionäre Schritte gestalten“, waren sich beide Experten einig.

    „Der Mensch in der Industrie 4.0“, das war das zentrale Thema der Vorträge von Bernd Dworschak von der Universität Stuttgart, und Lars Windelband von der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd. Zwei Szenarien seien denkbar: Im Automatisierungsszenario lenkt die Smart Factory die Fachkräfte. Im Spezialisierungsszenario lenken Fachkräfte die Smart Factory. Insbesondere dieses Szenario erfordere neue und erweiterte Kompetenzen auch auf Facharbeiterniveau.

    Abschließend stellte Mathias Schietinger von der Festo Didactic GmbH aus Stuttgart dar, welche neuen Technologien in der Fabrik der Zukunft zum Einsatz kommen. Um diese Technologien in der schulischen und betrieblichen Aus- und Weiterbildung abbilden zu können, seien neue Lernsysteme erforderlich.
    Zwischen den Vorträgen konnten sich die Besucher einen Eindruck von der an der BBS Brinkstraße vorhandenen „Lernfabrik“ verschaffen: Angehende Mechatronikerinnen und Mechatroniker stellten die Ergebnisse ihrer Projektarbeit in der Berufsschule vor.

    Günter Willmann und Andreas Böhne, Koordinatoren an der BBS Brinkstraße, waren sich einig: „Die Fabrik der Zukunft braucht qualifizierte Fachkräfte. Die Herausforderung, junge Menschen auf die Qualifikationsanforderungen in der Fabrik der Zukunft vorzubereiten, wird eine spannende Aufgabe sein.“ Die Lehrerinnen und Lehrer an der BBS Brinkstraße haben dazu bereits erste konkrete Ideen entwickelt und zum Teil bereits im Unterricht umgesetzt. Ab Februar 2016 können Auszubildende im Rahmen einer „Excellence Initiative“ an einer Arbeitsgemeinschaft zum Thema „Fabrik der Zukunft“ teilnehmen.

     



Kontakt Industrie 4.0

  • Kontakt: Industrie 4.0

    Kontakt: Industrie 4.0

    Industrie 4.0
    Berufsbildende Schulen des Landkreises Osnabrück
    Brinkstraße 17
    49080 Osnabrück

    Telefon: 0541 98223-0
    Telefax: 0541 98223-999

    Ansprechpartner:
    Andreas Böhne (Koordinator Elektrotechnik)
    Günter Willmann (Koordinator Mechatronik)
    Stefan Sayk (Excellence Initiative I4.0)
    Christian Wichmann (Excellence Initiative I4.0)
    Stefan Glindkamp (Teamleiter Bildungsgang Mechatronik)

    eMail: nachname@bbs-os-brinkstr.de