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  • Wer sind wir?

    Wer sind wir?

    Wir sind ein Team von Lehrern, Schülern und Ausbildern aus den Ländern Estland, Deutschland, Italien und den Niederlanden, die im Bereich Smart Industry und Smart Energy zusammenarbeiten.

     

  • Was wir machen?

    Was wir machen?

    Wir beteiligen uns an der Entwicklung und Weitergabe von Lehrmaterialien und Wissen über Smart Industry und Smart Energy. Dies geschieht in internationalen Teams aus Schülern und Lehrern.

    In dieser Zusammenarbeit gab es zwei internationale Treffen mit dem Titel "Learning, Teaching, Training, Activities". Das erste Treffen war in Estland und das zweite fand in den Niederlanden statt.

     

  • Projektnachhaltigkeit

    Projektnachhaltigkeit

    Aber wie läuft eine erfolgreiche Zusammenarbeit ab, insbesondere wenn Sie die Nachhaltigkeit des Prozesses und der Zusammenarbeit festigen möchten? Diese Frage stellte sich, als der Prozess schrittweise fortgesetzt wurde. Dies geschieht durch die Zusammenarbeit bei der Entwicklung neuer Lehrmaterialien und durch den Austausch bewährter Verfahren in Zusammenarbeit mit Unternehmen. Ein Beispiel ist das neue Trainingssystem der deutschen Partnerschule.

     

  • Das erste LTTA in Estland

    Das erste LTTA in Estland

    LLTA1 - Tartu - Estland

    Im April 2018 startete der erste Lauf in Estland und wurde von Tartu Kutsehariduskus mit dem Schwerpunkt auf Energieeinsparung ausgerichtet. Dies geschah durch Workshops, die von Studenten aus den teilnehmenden Ländern abgehalten wurden, sowie durch Besuche bei mehreren Unternehmen in Tartu und die Bewertung ihrer Energie-Nachhaltigkeit.

     

  • Beschreibung des LTTA 1 für Schüler

    Beschreibung des LTTA 1 für Schüler

    Als Schüler der Partnerschulen musste man mit seiner Gruppe einen Tag des LTTA 1 gestalten. 

    Der Montag wurde durch die deutsche Schülergruppe, der Dienstag durch die estnische Schülergruppe, der Mittwoch durch die italienische Schülergruppe und der Donnerstag durch die niederländische Schülergruppe gestaltet.

    Man stellte sein eigenes Projekt den anderen Schülern vor, damit die Aufgaben später einfacher gelöst werden können und um sein Wissen weiterzugeben. Als nicht beteiligter Schüler konnte man die Projekte jedoch sehr gut ausfassen und verstehen.

    Bei Fragen standen die verantwortlichen Schüler immer zur Verfügung. Die meisten Probleme waren bei allen Schülern vorhanden, somit hat es viel Gesprächspotenzial gegeben.

    Beim methodischen Vorgehen der Schülergruppen gab es Unterschiede, so wurden die deutschen Schüler von den eigenen Unternehmen unterstützt, wohingegen die niederländischen und estnischen Schüler mehr von der Schule unterstützt wurden.

    Man hat viele neue Strategien lernen können, um Probleme zu lösen oder auch wie man sich die Zeit passend einteilt, um das Ziel passend zu erreichen. Des Weiteren gab es super Einblicke in andere europäische Firmen und wie dort gearbeitet wird.

    Die Expertenteams hatten auch die Aufgabe, die Schüler untereinander zu mischen, damit Kontakt unter den anderen Schülern zustande kommt.

    Auch Firmen haben Vorträge gehalten, um den Schülern gewisse Themen näher zu bringen und diese auch praktisch zu erläutern.

    Da auch viele Lücken zwischen den theoretischen und praktischen Aufgaben lagen, hatte man auch genug Freizeit, um sich mit den anderen Schülern zu unterhalten oder sich sportlich zu arrangieren. Es gab auch Ausflüge, die von den estnischen Lehrern geplant und durchgeführt wurden.

  • Beschreibung des LTTA 1 für Lehrer

    Beschreibung des LTTA 1 für Lehrer

    Als Lehrer arbeitete man parallel zu den Schülern bei den theoretischen und praktischen Aufgaben mit und bildete eine eigene Lerngruppe. Hierbei ging es um den Austausch der Lerninhalte im Bereich Industrie 4.0. Hier stellte sich heraus, dass innerhalb der Projektgruppe keine einheitliche Definition von Industrie 4.0 vorlag. Die Themenschwerpunkte, aber auch das allgemeine Verständnis von Industrie 4.0 lagen nicht nur auf Lehrebene, sondern auch auf betrieblicher Ebene auseinander.

    Der Zusammenhang mit einer Smart Factory kam dann jedoch zu kurz, so konnte nicht viele neue Lerninhalte extrahiert werden. Mit den Firmen wurden Diskussionen geführt mit der Zielsetzung für zukünftige Industrien. Es gab viele Sichtweisen, also auch viele neue Ideen.

    Es wurde beschlossen, dass auf dem nachfolgenden Treffen TPM2 in Italien ein weiterer Abgleich erfolgen soll und wenn möglich eine gemeinschaftliche Fortbildung im Bereich Industrie 4.0 initiiert wird. 

     Auf die folgenden Punkte für den 2. Run haben wir uns geeinigt:

    • industrielle Prozesse sollen leitend sein,
    • CPS müssen lokalisiert und gefunden werden,
    • CPS bilden Bestandteile von Netzwerken,
    • Sicherheit von Netzwerktechnik soll berücksichtigt werden. 

    Das Vorgehen der Schüler bei der Bewältigung der betrieblichen Aufgaben unterschied sich teils stark. Sie mussten sich jedoch selbstständig, innerbetrieblich ihr Lösungskonzept erstellen und durchführen. Dies selbstorganisierte Arbeiten und Lernen führte stellenweise zu Problemen im Zeitmanagement.

    Aus diesen Erfahrungen wurde gemeinschaftlich festgelegt, dass ein wenn möglich einheitlicher zeitlicher Ablauf, ein Definieren von Meilensteinen zur Zielerreichung erfolgen muss.

    Darüber hinaus ist festgestellt worden, dass man mehr Zeit braucht, um eine Kooperation mit den Unternehmen einzugehen und um Projekte besser bearbeiten zu können. Diese Feststellungen sollten im nächsten LTTA verbessert werden.

     

  • Das zweite LTTA in den Niederlanden

    Das zweite LTTA in den Niederlanden

    Das zweite LTTA fand in den Niederlanden statt und wurde von der ROC Friese Poort in Drachten und Sneek ausgerichtet. Es wurden mehrere Unternehmen besucht und Workshops von Studenten und Schülern angeboten. Eine Herausforderung war der Besuch im Nachhaltigkeitszentrum in Leeuwarden, bei dem in Zusammenarbeit mit Beenen Elektrotechniek ein Prototyp einer intelligenten Kuchenfabrik erarbeitet werden sollte. Ein Highlight war die Demonstration der Virtual-Reality-Technologie.

     

  • Beschreibung des LTTA 2 für Schüler

    Beschreibung des LTTA 2 für Schüler

    Das LTTA 2 fand in der Segelschule „De Veenhoop“, Niederlande statt. Dieser Ort mitten im „Nirgendwo“ auf einer grünen Wiese wurde bewusst gewählt, um störende Einflüsse auf die Gruppe als solche zu minimieren.

    In der Segelschule ist genügend Platz, um gemeinschaftlich zu arbeiten und auch gemeinschaftliche Aktivitäten auszuüben. Dieses wurde gegenüber dem LTTA 1 grundlegend geändert, da man aus den Erfahrungen gelernt hat.

    Beim LTTA 2 wurde es weiterhin so gehandhabt, dass man als Schüler der jeweiligen Schule Verantwortung für einen Teil eines Tages durch die geplanten Lehr- und Lernangebote übernimmt.

    Des Weiteren sollen übergreifende Veranstaltungen stattfinden, um den Zusammenhalt zu stärken, welche man ebenfalls selber planen muss. Ebenso wird man in verschiedene Gruppen eingeteilt, damit man jeden kennenlernen kann. Diese Gruppen wurden am Vorabend von den Lehrern bekannt gegeben.

    Durch die Interessanten und praktischen Übungen hat man als Schüler die Möglichkeit, verschiedene Lösungen zu entwickeln, auch wenn man nicht direkt im Thema involviert ist. Auch die Umsetzung und aufkommende Fragen wurden von den anderen Schülern beantwortet sowie eine Hilfestellung gegeben.

    Die meisten Schüler kannten sich schon aus dem ersten LTTA 1, jedoch auch die neuen Schüler wurden gut in die Gruppe aufgenommen. Die Freizeitgestaltung hat hier auch einen großen Beitrag geleistet.

    Am Abend vor dem Präsentieren hat man sich mit seiner Gruppe noch einmal zusammengesetzt und ist noch einmal alles durchgegangen, so hat man sich sicher für den nächsten Tag gefühlt.

    Die Themen im LTTA 2 waren dieses Mal besser abgestimmt, man hat also aus dem ersten LTTA gelernt und konnte dieses verbessern.

    Die Aufgaben der verschiedenen Länder haben sich in den Themen sowie auch den Arbeitsweisen sehr unterschieden, was jedoch gut war, da man so mehr über die anderen Themen lernen konnte.

    Außerdem hat man viele neue Strategien im Umgang mit Problemen, Verfestigten von Vorgehensweisen, Vertieften von Fachwissen, Erweiterten von Kompetenzen im Bereich des selbstständigen, selbstorganisierten Lernens erworben.

    Dazu hat man auch noch europäische Unternehmen und deren Arbeits-/ Produktionsweise kennenlernen können.

  • Beschreibung des LTTA 2 für Lehrer

    Beschreibung des LTTA 2 für Lehrer

    Die Lehrer arbeiteten auch bei diesem LTTA als eigenständige Lerngruppe parallel zu den Schülern bei den theoretischen und praktischen Ausführungen mit. Hierbei ging es um die in den Lehr- und Lernarrangements dargestellten Inhalte einerseits und andererseits um die Verwertbarkeit dieser.

    Die Auswahl der betrieblichen Aufgaben war diesmal in Bezug zum „1. Run“ und zum LTTA 1 deutlich besser in der Gesamtgruppe abgestimmt. Ebenso waren die Unterschiede nicht so groß. Auch die Freiheiten und Zusammenarbeit bei den Schülern haben sich verbessert. So gab es mehr Kooperation mit Firmen und Schulen zusammen. Es wurde nun mehr nach dem „Best Practice“ Ansatz gearbeitet.

    Durch die Kooperation mit den Unternehmen konnte so ein arbeitsplatzbezogenes Lernen herbeigeführt werden. Das Durchdringen der Thematik wurde nach Aussagen der Schüler deutlich erleichtert und die Motivation gesteigert.

    Die Schwerpunktsetzung im Bereich Industrie 4.0 bzw. „Smart Factory“ konnte diesmal in den einzelnen Gruppen zielgerecht umgesetzt werden.

    Diese Lehr- /Lernarrangements im Bereich Schüler unterrichten Schüler wurden gesichtet und hinsichtlich der Verwertbarkeit im unterrichtlichen Einsatz bewertet. Grundsätzlich hat sich bei diesem LTTA 2 im direkten Vergleich zum LTTA 1 gezeigt, dass das erstellte Unterrichtsmaterial besser einsetzbar ist und der Zusammenhang von Inhalt und betrieblicher Handlung deutlich besser dargestellt wurde.

    Jedoch fiel auf, dass immer noch sehr unterschiedliche Ansichten und Meinungen zu möglichen Inhalten von Industrie 4.0 bestehen.

  • Bilder des LTTA 1 in Estland

    Bilder des LTTA 1 in Estland

  • Bilder des LTTA 2 in den Niederlanden

    Bilder des LTTA 2 in den Niederlanden