Berufsbildende Schulen des Landkreises Osnabrück

Pressestimmen 2016

14.12.2016: Europatag - Stark für internationale Mobilität - Warum Unternehmen auf Auslandsaufenthalte setzen

„Über den Tellerrand zu schauen und berufliche Erfahrungen in einem anderen Land sammeln - dies ist mittlerweile ein Must-have für den beruflichen Werdegang“, so Johannes Brockmeyer, Schulleiter an den berufsbildenden Schulen Brinkstraße auf dem Europatag der Schule. Doch internationale Lernaufenthalte bringen nicht nur denjenigen etwas, die sie absolvieren. Auch Unternehmen und Betriebe profitieren davon. Trotzdem zögern manche Firmen noch, ihre Azubis oder ihr Bildungspersonal ins Ausland zu schicken. Daher hat sich die Berufsbildende Schule Osnabrück Brinkstraße bereits seit Jahren auf dem Weg gemacht, Auszubildende in Kooperation mit mittlerweile weit über 80 Ausbildungspartnern über das EU-Austauschprogramm Erasmus+ in eines ihrer 11 europäischen Partnerländer mit insgesamt 16 Partnerschulen zu entsenden. Neu hinzugekommen sind Partner in Luino, Italien und ein College in Mansfield, England.

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In diesem Jahr wurden neben 47 Auszubildenden abermals eine Klasse von 21 Schülern der Fachschule Maschinentechnik der Schule mit dem Europass Zertifikat ausgezeichnet. Die Zertifikate wurden in Anwesenheit von Betrieben, Kooperationspartnern und Schülerinnen und Schülern auf dem Europatag der Schule durch den Landrat des Landkreises Osnabrück, Dr. Michael Lübbersmann und Toscho Todorovic, dem Lead der Osnabrücker Blues Company übergeben.  „Toscho“ Todorovic, der Lead der Osnabrücker Bluescompany sagte in seiner Rede: „Deutschland ist seit Langem ein Einwanderungsland, in dem Menschen aus vielen verschiedenen Ländern gemeinsam Leben und Arbeiten…Deswegen finde ich es auch wichtig das junge Deutsche Erfahrungen im Ausland machen, sei es als Austauschschüler oder als Praktikanten in Europa.“

Erstmals wurden auch Ausbilder der Firmen Georgsmarienhütte, KME, Krone, Deutsche Post und Kämmerer über die BBS entsandt, die aus unternehmerischer Perspektive den Mehrwert für die Einbindung von Auslandsaufenthalten in die unternehmerische Aus- und Weiterbildung kennen gelernt haben. Ziel bei der Entsendung von Ausbildern ist es, das Bewusstsein für die positive Wirkung von Auslandsaufenthalten für Auszubildende und betriebliches Bildungspersonal zu stärken und die internationale Mobilitätsarbeit in Unternehmen zu unterstützen. Darüber hinaus wurden auch 19 Lehrer und Lehrerinnen der Brinkstraße und erstmals 9 Kollegen und Kolleginnen der Kooperationspartner BBS Haste und BBS Schölerberg entsandt, um den Kollegen an den ausländischen Schulen über die Schulter zu schauen. „Die erstmalige Kooperation soll kein Einzelfall bleiben“, so Günter Willmann, Koordinator für Internationales der BBS Brinkstraße. Bereits im nächsten Jahr könnte sich ein Netzwerk aus allen sieben Stadt- und Landkreisschulen bilden, die zusammen nahezu 20.000 Schülerinnen und Schüler, 850 Lehrerinnen und Lehrer und etwa 50 europäische Partner haben. Die BBS Brinkstraße verfügt mit der Erasmus+ Charta über ein Qualitätssiegel, das nur wenige berufsbildende Schulen in Deutschland besitzen und der Schule damit Fördersicherheit bis in das Jahr 2022 geben.


MdB Spiering und Ministerpräsident Weil im Gespräch mit Auszubildenden

11.02.2016 Ministerpräsident Stephan Weil besuchte BBS Brinkstraße

undefinedQuelle Text: Neue Osnabrücker Zeitung, 11.02.2016

Über zwei Stunden hatte Ministerpräsident Stephan Weil sich Zeit genommen, um die Berufsbildenden Schulen des Landkreises Osnabrück an der Brinkstraße zu besuchen. Bei einem Rundgang durch das schuleigene Innovationszentrum für Mechatronik und Robotiksysteme sprach Weil mit den jungen Auszubildenden über ihre Motivationen und Perspektiven.
Anschließend diskutierte er mit Amazone-Geschäftsführer Christian Dreyer und Claas-E-Systems-Geschäftsführer Carsten Hoff über Fragen der Agrartechnik 4.0. 

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Die BBS freuen sich über den ersten Besuch des Ministerpräsidenten

SPD-Bundestagsabgeordneter Rainer Spiering hatte Weil nach Osnabrück eingeladen und für den Besuch seine ehemalige Arbeitsstätte, die BBS Brinkstraße, ausgesucht. Schulleiter Johannes Brockmeyer und sein Kollegium freuten sich sehr über diesen ersten Besuch eines Ministerpräsidenten an der Berufsschule.
In seiner Begrüßungsrede hob Brockmeyer besonders die internationale Vernetzung der Schule und die zahlreichen Kooperationen mit Technologieunternehmen aus der Region wie Krone, Amazone, Claas und anderen, der Hochschule Osnabrück und dem Schüler-Forschungs-Zentrum hervor. „Unsere Schule versteht sich als innovatives Berufsbildungs- und Technologiezentrum für die Berufsfelder Metalltechnik, Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik und Naturwissenschaften sowie für die Bereiche Informationstechnik, Versorgungstechnik und Mechatronik“, zitierte Brockmeyer aus dem Leitbild der Schule. Das schuleigene Innovationszentrum für Mechatronik und Robotiksysteme (IMR) rege begabte Auszubildende der genannten Fachrichtungen im Rahmen einer „Excellence Initiative“ dazu an, eigene Projekte rund um das Thema Industrie 4.0 zu entwickeln.
Die beiden Mechatronik-Auszubildenden Kai Averwerser (Volkswagen Osnabrück) und Jens Thüner (Poppensieker & Derix) zeigten Weil anschließend eine selbst programmierte Produktionsanlage für Micro-Controller. „Ziel des Ganzen ist es, mit den Erkenntnissen und Kompetenzen, die wir hier erlangen, später einmal Innovationen in unseren Unternehmen anschieben zu können“, erläuterte Averwerser. Noch seien sie aber ganz am Anfang, und der Spaß am Forschen an neuen Technologien stehe im Vordergrund.
Im Anschluss an den Rundgang hatte die BBS Weil zu einer Podiumsdiskussion zum Thema Agrartechnik 4.0 in die Aula eingeladen. Claas-E-Systems-Geschäftsführer Carsten Hoff, der designierte Chef des neuen Unternehmenssitzes in Dissen, sprach in einem Impulsvortrag über die vernetzte Landwirtschaft der Zukunft, in der Landmaschinen weitgehend selbstständig miteinander kommunizieren.
Datensicherheit, effizientes Nährstoffmanagement, Spekulanten-Interessen und Lebensmittelpreise waren die zentralen Themen im gemeinsamen Gespräch mit Weil und Amazone-Chef Dreyer.
Die Schüler, die zum Abschluss einbezogen wurden, ergriffen für die Kleinbauern der Region Partei, denen es zunehmend schlechter gehe, auch weil sie sich keine hochmodernen Landmaschinen leisten können. Weil empfahl ihnen, sich zu Genossenschaften zusammen zu schießen, um gemeinsam Maschinen zu nutzen. Und auch, sich für reelle Lebensmittelpreise einzusetzen.


10.März 2016 LMIS: Programmieren mit Schülern und Lehrern

Quelle:undefinedwww.landkreis-osnabrueck.de/nachrichten/lmis-programmieren-mit-schuelern-und-lehrern

(eb/pr) Osnabrück, 10. März 2016 /Gemeinsam mit der Berufsbildenden Schule an der Brinkstraße (BBS) bietet das Osnabrücker Unternehmen LMIS im Rahmen einer so genannten "Excellence Initiative" leistungsstarken Auszubildenden die Möglichkeit, sich in Projektform mit dem Thema "Industrie 4.0" zu befassen. In einer Art "Projekt-AG" bilden die interessierten Auszubildenden wesentliche Prinzipien des Produktionsprozesses in einer Smart Factory nach. Dazu führte LMIS jetzt eine zweitägige Schulung für Schüler und Lehrkräfte durch, bei der Grundlagen in den Bereichen Java und Android vermittelt wurden.

Erzielt werden soll ein besseres Verständnis der Begriffe "Industrie 4.0", "Internet of Things" und "Intelligente Vernetzung". In verschiedenen Projektteams sollen grundlegende Kompetenzen wie Lernbereitschaft, Selbstständigkeit, Problemlösekompetenz und interdisziplinäre Teamarbeit gefördert werden. Die Initiative richtet sich an Fachinformatiker, Mechatroniker und Elektroniker im zweiten und dritten Ausbildungsjahr. Ziel des Projekts ist, dass die verschiedenen Projektteams eine Smart Factory abbilden. Der Begriff "smart" verweist darauf, dass die "Scheinfirma" stets mit dem Internet verbunden ist. Vom Bestellprozess bis zur Fertigung der Maschinen sollen alle Prozesse über das Internet intelligent miteinander vernetzt sein.

"Die zweitägige Schulung ist eine tolle Möglichkeit für die LMIS, ihr Wissen an talentierte Nachwuchs-ITler weiterzugeben. So möchten wir einen wichtigen Beitrag leisten, gut ausgebildete Fachkräfte der Zukunft für die Region zu schaffen", betonte LMIS- Vorstandsvorsitzender Marco Barenkamp. Die Teilnehmer lernten darüber hinaus, eigene Apps mit geringer Komplexität zu erstellen und auf einem echten Gerät zu installieren. Das Feedback der Teilnehmer war durchweg positiv. Gestärkt durch die beiden Schulungstage, können die jungen IT-Experten sich allen kommenden Herausforderungen in ihren Projektgruppen stellen.

Seit rund 15 Jahren ist das Softwareunternehmen LMIS bereits in Osnabrück ansässig und beschäftigt inzwischen rund 50 Mitarbeiter. Die LMIS hat sich im Bereich der Applikationen für Smartphones und Tablets (so genannte "Apps") auf mobile Versionen von komplexen Enterprise-Anwendungen spezialisiert. Durch solche Unternehmens-Apps ist ein schneller, stabiler und intuitiver Zugriff auf wichtige Daten, Prozesse und Unternehmensinformationen von mobilen Endgeräten aus möglich. 


Pressestimmen 2015

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Autorin/Autor: D.Klein

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