Berufsbildende Schulen des Landkreises Osnabrück

Team Mathematik

O. Blöcker

A. Bode

B. Feil

A. Hindahl

H. Meiners

B. Meyer

H. Priggemeyer

K. Spreckelmeyer

B. Stallkamp

P. Tietsch

M. Untiedt

S. Uphaus

unterstützt durch

W. Lücker

F. Wiesehahn

Binomische Formel

(a+b)2=a2+2ab+b2

(a-b)2=a2-2ab+b2

(a-b)(a+b)=a2-b2

Mathematik

 

In allen Vollzeitschulformen unserer Schule ist das Fach Mathematik von zentraler Bedeutung. Eine technisch ausgerichtete Berufs- bzw. Schulbildung ist ohne fundierte mathematische Kompetenzen nicht denkbar. 

Der Mathematikunterricht an unserer Schule orientiert sich an den Bedürfnissen der Berufspraxis und den Anforderungen, die durch die einschlägigen Richtlinien bzw. Kerncurricula vorgegeben werden. Hierbei steht nach Möglichkeit der Anwendungsbezug im Mittelpunkt des Mathematikunterrichts.

Der Einsatz eines grafikfähigen Taschenrechners ist in der zweijährigen Berufsfachschule für Realschulabsolventen, der Fachschule Technik, der Fachoberschule und dem Beruflichen Gymnasium selbstverständlich. Einerseits entlastet er die Schüler von zeitintensiven Berechnungen und dem aufwändigen Zeichnen von Funktionsgrafen. Andererseits wird erwartet, dass jeder Schüler grundlegende Rechentechniken auch ohne Taschenrechner sicher beherrscht.

Zu Beginn eines jeden Bildungsganges erfolgt in allen Klassen in einer Wiederholungs- und Übungsphase eine Angleichung der mathematischen Vorkenntnisse an die Erfordernisse der jeweiligen Schulform. Jeder Schüler erhält die Möglichkeit, eventuell vorhandene Defizite aufzuarbeiten. Die Bereitschaft zur intensiven häuslichen Mitarbeit wird dabei als selbstverständlich vorausgesetzt. Für die Schüler der Fachschule Technik und der Fachoberschule wird ergänzend ein Vorkurs Mathematik angeboten. 

In den Berufsfachschulen, der Fachschule Technik, der Fachoberschule und dem Beruflichen Gymnasium ist das Fach Mathematik Bestandteil einer schriftlichen Abschlussprüfung. Im Beruflichen Gymnasium werden die Prüfungsaufgaben für Niedersachsen zentral erstellt. Der Anwendungs- und Berufsbezug des Mathematikunterrichts ist dabei ein wesentlicher Bestandteil des Zentralabiturs.

Ein leicht veränderter Ausschnitt aus dem Kerncurriculum für die gymnasiale Oberstufe verdeutlicht sehr gut die Vielschichtigkeit eines modernen Mathematikunterrichts und ist sinngemäß auch auf andere Schulformen übertragbar:

Für die Vertiefung der allgemeinen Bildung, die kulturelle Basiskompetenzen, ein breites Orientierungswissen sowie eine wissenschaftspropädeutische Grundbildung einschließt, sollte der Mathematikunterricht folgende Erfahrungen ermöglichen:

  1. Mathematik bietet eine Vielzahl von Modellen zur Beschreibung der Welt um uns. Dabei erweist sich Mathematik als eine weltzugewandte, nützliche Wissenschaft.
  2. Mathematik ist eine geordnete Welt eigener Art. Indem Schülerinnen und Schüler Zusammenhänge erkunden, systematisieren, in ihnen argumentieren und begründen, orientieren sie sich in diesem Gedankengebäude. Sie erfahren dabei die mathematische Erkenntnisgewinnung als eine kulturelle Errungenschaft, die historisch gewachsen ist.
  3. Bei der Auseinandersetzung mit mathematischen Fragestellungen werden Problemlösestrategien und -fähigkeiten erworben, die über das Fach Mathematik hinaus genutzt werden können.
  4. Mathematik leistet einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung. Mathematische Fragestellungen sind dazu geeignet, die Neugier und das Interesse zu wecken, aber auch Beharrlichkeit zu entwickeln. In der Zusammenarbeit mit Anderen wird die Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit geschult. Mathematisches Können fördert die Entwicklung von Selbstvertrauen.
Autorin/Autor: BBS Brinkstrasse

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